Das Kreuz ist Jesu Rahmen für unser Leben

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Von fleißigen Händen war sie auch in diesem Jahr festlich geschmückt worden – die Martin-Luther Kirche. Der Anlass: 20 Mädchen und Jungen, nicht minder festlich gekleidet, gingen im Rahmen von zwei Gottesdiensten zu ihrer Konfirmation, begleitet von ihren Eltern, Paten und Verwandten und unter den Klängen von Posaunenchor und Kantorei.  Pfarrerin Munzert brachte für ihre Predigt einen Rahmen mit: „Es gibt Rahmenbedingungen, auf die du dich verlassen kannst…So ein Rahmen kann manchmal aber auch zu eng sein…Seid neugierig, was es außerhalb des Rahmens noch alles gibt…" Hilfe dabei könne Jesus geben: „Jesus hatte ein Gespür, wo Regeln gut sind – und wo sie einengen wollen."  Vor den Augen aller baute Pfarrerin Munzert den Rahmen zu einem Kreuz um: „Das ist Jesu Rahmen, den er für unser Leben neu gesetzt hat…" Das Kreuz ist ein offener Rahmen. Alle können zu Jesus kommen. Die Liebe zu Gott und den Menschen – das ist das Material, aus dem Jesus seinen Rahmen gebaut hat. Danach segnete und konfirmierte sie mit Diakonin Geitner die jungen Christen. Die Paten und Patinnen legten ihren Patenkindern beim Segen die Hand mit auf. Ein feierlicher Augenblick.In Ihrem Grußwort lud die Vertrauensfrau der Gemeinde, Anita Kral-Bielefeldt, die Konfirmierten ein, in der Kirchengemeinde mitzumachen, im Herbst den neuen Kirchenvorstand mit zu wählen, sich aktiv zu beteiligen. Gottes Segen und alles Gutewünschten schließlich auch die Vertreter der katholischen Pfarrei am Ende eines Gottesdienstes, den die jungen Menschen so schnell nicht vergessen werden. NP/SM

 

 

Taizéandacht: Gott verläßt uns nicht

 „Wenn seine Söhne...meine Gebote nicht mehr halten...Doch ich...breche ihm nicht die Treue“, heißt es im 89. Psalm, aus dem in der letzten Taizé-Andacht dieser Saison, in der evangelischen Kirche in Schwarzenbruck, gelesen wurde, die unter dem Thema stand: „Auch wenn wir uns von Gott abwenden, er verlässt uns nicht.“ Passend dazu auch das Evangelium vom verlorenen Sohn und die Fürbitten in Anlehnung an einen geistlichen Impuls von Papst Johannes XXIII: „Nur für heute...“ Was jedoch die ganz besondere Spiritualität dieser Andachten ausmacht, sind die Gesänge aus Taizé, deren kurze Verse mehrmals wiederholt und harmonisch von einer kleinen Instrumentalgruppe begleitet werden – an diesem Abend von einem Duo aus Flöte und Orgel, gespielt von Ursula Kaps und Christa Klughardt.

Fairtrade-Spezialitäten im Gemeindehaus

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Am 4. März lud die Schwarzenbrucker Fairtrade-Gruppe zu einem Brunch ins evangelische Gemeindehaus ein. Gastgeberin Martina Schleicher (Bild) hieß nach den beiden christlichen Gottesdiensten zahlreiche Gäste willkommen, die Fairtrade-Produkte in Form von Suppen, Eierspeisen, Süßigkeiten probieren oder auch Marmeladen und österliche Spielsachen kaufen konnten. Mit dabei der "Faire Jakob" aus Feucht, vertreten durch Claudia Friedrich und Helmut Schleif, die den Fairen Handel und seine Grundsätze allen denen erläuterten, die mit den Details noch nicht so vertraut waren. Unter den Besuchern des Brunches auch der stellvertretende Landrat Norbetrt Reh mit seiner Frau, einige Gemeinderäte und - natürlich - Pfarrer Harald Günthner und Pfarrerin Susanne Munzert. Eines der großen nächsten Events wird wohl der "Fairday 2018"  im Schlosshof des Petz´schen Schlosses sein.

 

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

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Auch wenn die Welt durch Technik und neue Medien immer "kleiner" wird, viele Europäer, wenn sie ehrlich sind, werden zugeben, dass sie Surinam nicht kennen: Von dort, dem kleinsten Land des südamerikanischen Subkontinents, kam in diesem Jahr der Weltgebetstag am 2. März, bei uns federführend vorbereitet von des Frauen des Rummelsberger Weltgebetstagskomitees in traditioneller Zusammenarbeit mit den beiden Pfarr-/Kirchengemeinden von St. Josef und Martin-Luther. Nach dem Motto "Gottes Schöpfung ist gut" hatten die Surinamensischen Lieder im Verlauf des Gottesdienstes in der Philippus-Kirche einen leicht beschwingten karibischen Klang, ließen musikalisch erkennen, was die Frauen von Surinam mit tiefer Überzeugung zum Ausdruck bringen: "Wir danken Gott für das wunderschöne Land Surinam - ein Land mit einem unvorstellbaren Reichtum an Pflanzen und Tieren, mit einer Vielfalt von Menschen unterschiedlicher Herkunft..." Und in der Tat: Verborgen hinter großen Fotos (Bild) schilderten die Frauen der drei Gemeinden Schicksale einiger surinamesischer Frauen, die sich selbst "Moksi" nennen, was so viel heißt wie "Mischmasch", weil das Land eine Vielfalt von Ethnien enthält, die alle in Frieden leben. Ob Surinam, Kreolien, Afrika - sie alle dankten Gott für die Schöpfung ihres Landes - woraufhin die Pfarrerinnen Gabriele Gernd und Susanne Munzert in der Lesung die Schöpfungserzählung aus dem Buch Genesis erzählten...Wo aber so viel Licht, da auch viel Schatten: Die Flüsse sind durch Quecksilber verseucht, das zum Abbau von Gold benötigt wird. Durch den Tod der Mangrowenwälder ändert sich das Klima, Behinderte bleiben unbeachtet, viele Ehefrauen vergewaltigt.

Kaufvertrag für den Kindergarten ist unterschrieben

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung des Evangelischen Vereins am 27. Februar hat der Vorsitzende Dr. Max von Petz bekanntgegeben, dass wenige Stunden zuvor Pfarrerin Susanne Munzert und er den Kaufvertrag für den Kindergarten in der Fröbelstraße unterschrieben haben. (Weitere Einzelheiten zu der Hauptversammlung auf der Seite des Evangelischen Vereins).

 

 

 

 

Pfarrerin Dollinger hat ihre Ausbildung beendet

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Elke Dolllinger (Bildmitte neben Diakonin Sheryl Geitner und Pfarrerin Susanne Munzert), als Vikarin Ende 2015 nach Schwarzenbruck gekommen, hat bei Pfarrerin Susanne Munzert erfolgreich ihre Ausbildung durchlaufen und ist am 25. Februar selbst als Pfarrerin aus Schwarzenbruck offiziell verabschiedet worden. Im Rahmen eines jugendlich-schwungvollen Gottesdienstes, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst gestaltet hatten (Bild unten) und der musikalisch von der Band der Kirchengemeinde begleitet wurde, dankte mit einem abschließenden Segen zuerst die Pfarrerin, die Frau Dollinger einen Figus Benjamini mit lauter Papierherzen mit guten Wünschen überreichte, ihr für ihre Mitarbeit auf allen Gebieten, die ein Pfarramt bietet. Nach ihr sagte auch die Vertrauensfrau, Anita Kral-Bielefeldt, Dank: "Du wolltest Pfarrerin werden, hast die ganze Plage des Lernens, der Prüfungen und der Veränderung auf dich genommen und kannnst heute mit Fug und Recht stolz sein: Du hast es geschafft...Wir alle sagen `Danke`für die Zeit, die Du mit uns verbracht hast." Aber auch die jungen Christen, die den Gottesdienst hielten, verdienen Erwähnung: Mit dem Motto "Im Namen Gottes in der Welt etwas bewegen" sammelten sie Spenden und verkauften beim späteren Empfang Kuchen für indische Kinder. Das Schlusslied hatte die Band dann ganz auf Elke (Dollinger) gedichtet und schwungvoll gespielt, bevor dann beim Empfang im vollen Gemeindehaussaal auch Bürgermeister Bernd Ernstberger die neue Pfarrerrin, die nach Donauwörth gehen wird, verabschiedete: "Sie haben sich hier in Schwarzenbruck in der Arbeit groß eingebracht und verlassen uns heute als gute Freundin, die sich hoffentllich an uns erinnert, wenn sie aus den Gläsern mit Schwarzenbrucker Wappen trinkt", meinte er und überreichte der neuen Pfarrerin einen Korb mit eben jenen Gläsern. Für die katholische St. Josef-Pfarrgemeinde dankte Pfarrer Harald Günthner Frau Dollinger für die gute ökumenische Zusammmenarbeit, die ja in Schwarzenbruck Tradition habe. Er wünschte ihr Glück, Segen sowie alles Gute für ihre neue Aufgabe. Danach suchten noch insbesondere so manche Konfis das Gespräch mit der Frau, die gern und oft viel Zeit mit ihnen verbracht hatte. NP

 

 

 

 

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In bewährter ökumenischer Verbundenheit stellten Damen der drei Schwarzenbrucker Kirchengemeinden Philippus, St. Josef und Martin-Luther farbenfroh das Land des diesjährigen Weltgebetstages mit seinen Licht- und Schattenseiten vor: „Urwald – Reggae – Natur – Umweltzerstörung – Ausbeutung“, zu jedem Buchstaben des Wortes SURINAM nannte das Vorbereitungsteam positive und negative Begriffe, die die Charakteristika dieses Landes ausdrücken.
Aufgrund des tropischen Klimas entwickelte sich in diesem kleinsten, im Nordosten gelegenen südamerikanischen Land ein außergewöhnlicher Artenreichtum an Pflanzen und Tieren, der bereits 1699 die Naturforscherin und -malerin Maria Sibylla Merian inspirierte.
Doch dieses Idyll ist bedroht: Wirtschaftlich ganz vom Export seiner Rohstoffe Gold, Öl und Bauxit abhängig, zerstört deren Abbau heute Natur und Landschaft.
Eine besondere Tradition: Die Menschen sind äußerst reinlich, zu Beginn eines Festes werden die Gäste mit Staubwedeln geputzt und mit einem grünen Getränk begrüßt.
 
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Kantorei variiert Johann Sebastian Bach

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Beginnend mit "Präludium und Fuge", gespielt von einem herausragenden Organisten wie Manfred Meier-Apel, bei der man sich eine der großen europäischen Orgeln wünscht, die noch mehr die Kraft und den Ausdruck von Bach wiedergibt..."Wir danken Dir Gott mit den in Schwrazenbruck gut bekannten und beliebten Solisten Andrea Wurzer (Sopran), Renate Kaschmieder (Alt) und Sebastian Köchig (Tenor und Bass) ließen einmal mehr mit ihrenn außergewöhnlichen Klang ihrer aller Qualität erkennen, die Jahr für Jahr Menschen aus dem ganze Nürnbergerb Raum in die St.-Josefr-Kirche locken. Das Oratorienorchester Mittelfranken, bot mit dem "Brandenburgischen Konzert Nr. 6" einen außergewühnlichen akustischen Höchstgenuss. Die Streicher, spielerisch leicht, zeigten ihr ganzes Können, ließel einmal mehr das ganze Konzert wieder zu einen frühen kulturellen Highlight des kulturen Jahres in Schwarzenbruck werden.

"Weihnachten schmeckt gut!"

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Die Geschichte der Geburt des kleinen Jesus in der Krippe, dargestellt von Kindern im Familiengottesdienst am heiligen Abend: Es ist Diakonin Sheryl Geitner, dem Kindergottesdienst-Team und engagierten Eltern zu danken für diese schöne Tradition, die in der vollbesetzten Martin-Luther-Kirche viele Gläubige, insbesondere natürlich den Verwandten der Krippenspielkinder, viel Freude bereitete.

Weihnachten – ein besinnliches Fest, aber auch im ganz wörtlichen Sinn ein Fest der Sinne. Pfarrerin Munzert regte im Weihnachtsgottesdienst um 17.00 Uhr alle Sinne der Gottesdienstbesucher und –besucherinnen an: Wie sieht Weihnachten aus? Wie riecht, hört und fühlt es sich an? Damals im Stall von Bethlehem und heute in unseren Häusern und Herzen? „Gott kommt greifbar nahe in diese Welt – so greifbar, dass er anfassbar wird.“ Nach dem Gottesdienst gab es auf dem Kirchhof für alle Plätzchen – „Weihnachten schmeckt gut!“

"Ein helles Licht leuchtet"

In der Christmette um 22.00 Uhr standen Worte aus dem Jesajabuch im Mittelpunkt: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht. Und über denen, die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.“ Hoffnungsworte durch die Zeiten für alle, die in einem „finstern Land“ wohnen. Worte, die Hoffnung machen: Mit dem Kind in der Krippe ist das Licht einer neuen weihnachtlichen Welt aufgegangen. „Gott hat entschieden. Kein Dunkel darf jemals dieser Welt und ihren Seelen den Untergang bereiten.“ Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von dem Bläserensemble der Familie Schleicher.