Sommerkonzert der Kantorei begeistert Zuhörer

Anlässlich ihres Sommerkonzertes 2018 hat die Kantorei Schwarzenbruck einige Werke des großen Romantikers Antonín Dvorák in der Katholischen Kirche Sankt Josef in Schwarzenbruck aufgeführt.

Kärwa-Gottesdienst behandelt Kana-Wunder

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Was passt – biblisch betrachtet – zur Schwarzenbrucker Kärwa besser als das erste Wunder Jesu Christi auf der Hochzeit zu Kana, bei der er Wasser in Wein verwandelt? Dank der Einladung des Kärwavereins und mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores feierten Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer Harald Günthner gemeinsam mit einer recht großen Anzahl von Besuchern auch in diesem Jahr im Festzelt einen ökumenischen Gottesdienst. In einer der inzwischen beliebten Dialogpredigten antwortet die Pfarrerin auf Günthners Frage, wofür denn das Wasser, oder der Wein, in dem Wunder stünden, es handele sich um ein Zeichen Jesu, einen Wegweiser. Diese Zeichen nützten freilich nur, wenn man sie sähe, die Jünger jedenfalls hätten sie wahrgenommen. Dazu der Pfarrer: „Jesus hat in jedem Wunder „veredelt“, Leben geschenkt, erlöst.“ „In diesem Fall rettet er das Fest“, ergänzt die Pfarrerin. „Bei dieser Hochzeit wird die Liebe, das Leben gefeiert.“ So sei das Reich Gottes auch wie ein Festmahl. Das Wasser, sagte der Pfarrer, stehe im Wunder symbolisch für das vergängliche, irdische Leben, der Wein für das ewige Leben. „Gott verwandelt Zeit in Ewigkeit“. Unvollkommenes werde in Vollkommenes verwandelt. Dazu die Pfarrerin: „Im Leben gibt uns Gott Wegweiser, die uns auf das Ende, die Fülle und Vollkommenheit, hinweisen.“ Mit viel Musik – zum Schluss traditionell mit dem Frankenlied – endete ein Kärwa-Gottesdienst, in dem die Gläubigen auch lernten, wie wichtig es sei, richtig miteinander umzugehen.  NP                                                             

Traujubiläum in Schwarzenbruck

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Erstmals feierten in Schwarzenbruck zwölf Ehepaare in einem besonderen Gottesdienst ihre runden oder halbrunden Traujubiläen: 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und sogar 60 Jahre ist es her, dass die „Beziehungsuhren dieser Paare zu ticken begannen“, wie Pfarrerin Susanne Munzert in ihrer Predigt formulierte, während sie eine Uhr an der Kanzel befestigte.

„Beziehungsuhren“, „Lebensuhren“, die aufeinander abgestimmt werden müssten, „Wecker“, die mit ihrem „Klingeln“ unsere Lebensplanungen durchkreuzten, zeigten uns, „alles hat seine Zeit“, alles einen Anfang und ein Ende. Darum könnten wir auch gelassen einen Streit hinnehmen, denn auch er „hat seine Zeit“. Im Anschluss folgten die Erneuerung des Eheversprechens sowie die paarweise Segnung.

Genauso wie dieses Traujubiläum feierte auch das Bläserensemble „Mucke&Spucke“ Premiere, allesamt junge fränkische Blechbläser, die diesen Gottesdienst musikalisch bravourös gestalteten.  KW

Unter dem Regenbogen

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Der Hort des evangelischen Kindergartens "Ein Haus für Kinder" hatte sich mit Pfarrerin Susanne Munzert auch in diesem Jahr wieder ein wirklich buntes, von der Band musikalisch schwungvoll begleitetes, theologisch lehrreiches Konzept des Familiengottesdienstes einfallen lassen: Viele Farben (Bild) streiten um ihre Wertigkeit, bis feststeht: Der Regenbogen, ja auch in der Martin-Luther-Kirche im Chorraum zu sehen, symbolisiert den Bund Gottes mit den Menschen. Dieser Bund, so erklärte die Pfarrerin insbesondere den Kleinen, gelte bis heute. Unter dem Regenbogen sei Friede, Shalom, wie die Israelis sagen. Und so seien im Regenbogen alle Farben die schönsten, weil er eine Brücke zwischen Himmel und Erde sei.

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Eine Premiere hatte die "Schwarzenbrucker Reformationsbibel" (Bild), in die von den Kindern bis zu den älteren Menschen jeder ein Bild oder einen Lieblingsspruch hineinschreiben konnte. Diese Bibel ist ab jetzt für jeden, der interessiert ist, einzusehen oder gar zu erweitern.

Nach dem Gottesdienst war wieder die beliebte "Fressmeile" geöffnet - Pizza, Würschtl, Schaschlik - und Pommes Frittes vom evangelischen Verein, der neben einer "Schweinerei" (Mehr dazu auf der Vereinsseite) ein Autorennen mit einem kleinen fernlenkbaren Auto über Hindernisse für Groß und Klein veranstaltete. Die Erzieherinnen des Kindergarten schminkten die Kleinen, hatten Spaß beim Seifenblasen und beim Schlittern über die Rollrutsche.

Die Kirchengemeinde selbst stellte per Namensschilder und per Stand mit Bildern ihren aktuellen Kirchenvorstand vor, aber auch die Kandidaten und Kandidatinnen für die KV-Wahl am 21. Oktober.

Traditionell spielte auch der Posaunenchor auf, das Wetter spielte auch mit - kurz: ein gelungenes, schönes Fest, erst recht, als zum Schluss wieder dutzende Luftballons in den Himmel stiegen. NP

 

 

Einfach ein musikalischer Genuß

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Ein "Sommerabend", wie angekündigt war es nicht. Dafür war es zu kühl. Aber es war ein außerordentliches Konzert, bestehend aus einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Blasmusik und Klassik. Susanne Winters wundervoller Sopran, den jeder schon gehört hat, der sie als Solosängerin der Kantorei erlebte, in Kombination mit dem Cello-Spiel ihres Vaters Franz Winter, der inzwischen auch in Schwarzenbruck bekannten Querflötistin Claudia Bittner und schließlich dem Spiel unserer Organistin Christa Klughardt auf der Orgel...die verschiedenen gesungenen und musikalisch dargebotenen Klassiker - eine Arie von Haydn, zwei Arien von Händel und nicht zuletzt das "Laudate Dominum" von Wolfgang Amadeus Mozart...diese Muisik allein wäre es wert gewesen, das Konzert zu besuchen.

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Dann waren da aber noch sieben junge Bläserinnen und Bläser, die sich noch gar nicht lange kennen, Mucke&Spucke nennen und im Choraum musikalische Vielseitigkeit, Schwung und Spaß zum Ausdruck brachten: Von Rossini bis Arthur Sullivan, von Telemann bis zu einer Pop-Serenade von Michael Schütz, einem Pop-Klavierbuch-Komponisten - Begeistering und viel Applaus machten sich bei den Konzertbesuchern breit, weil diese Kombination von klassischer Musik in Kombination mit teils ganz moderner Blasmusik sehr schnell den schlechten Kick zwischen Deutschland und Schweden vergessen ließen... Die Martin-Luther-Kirche hatte einmal mehr ein Konzert erlebt, wie es viele nicht gibt. Einfach ein Genuss. Und wer rechtzeitig zu Hause war, konnte auch noch die einzig wichtige Minute des Fußballspiels erleben...NP

 

Der Geist der Kraft, der Besonnenheit, der Liebe

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Am 21. Mai haben Gläubige der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der katholischen St.-Josef-Pfarrgemeinde 20 Jahre Ökumene gefeiert. Seit damals wird der Pfingstmontag für einen gemeinsamen abendlichen Gottesdienst in der wunderbar geschmückten katholischen Kirche genutzt. Zentraler Bestandteil neben Liedern und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis war in diesem Jahr ein Anspiel mit einem Gespräch zwischen einer notorischen Pessimistin und einer Optimistin. Letztere erzählt die Geschichte von den zwei Wölfen in der Seele eines jeden Menschen. Der eine Wolf ist immer missmutig, sieht nur das Schlechte und macht alles schlecht. Der andere Wolf dagegen ist voller Hoffnung und Lebensfreude und sieht immer das Gute in allem. Das Anspiel endete mit der Frage: Wer von den beiden Wölfen wird gewinnen? Damit setzten sich Pfarrerin Munzert und Pfarrer Günthner in ihrer Dialogpredigt auseinander. Die Antwort der Beiden lautete: „Der Wolf, den du fütterst, gewinnt.“ Es gehe deshalb darum, den hoffnungsvollen Wolf in uns zu stärken und zu unterstützen. Denn mit seinen Augen  können wir sehen und dankbar annehmen, welche Fülle Gott uns mit unserem Leben schenkt. Das heiße nicht, alles schönzureden. Aber sich immer wieder klarzumachen: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (1 Tim 1,7).

Nach dem Gottesdienst wurden bei einem Glas Sekt und Häppchen noch einen Bilder aus den letzten 20 Jahren lebendiger Ökumene in Schwarzenbruck gezeigt.

Nachbarn besuchten Schwarzenbruck

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Seit vier Jahren veranstalten das Neumarkter Dekanat und das Bildungswerk unter der Leitung von Klaus Eifler (Geschäftsführer des Bildungswerkes, Bild rechte Seite Mitte) alljährlich eine Radltour in die Nachbarschaft. Teilnehmerzahl in diesem Jahr: 70 Damen und Herren, die über die Marienkirche in Oberferrieden über die Philippuskirche in Rummelsberg schließlich zur Martin-Luther-Kirche nach Schwarzenbruck fuhren, bevor es schließlich zur "Waldschänke Brückkanal" ging. In Schwarzenbruck erwarteten die Audflügler nicht nur Getränke, sondern auch eine kleine Führung durch die Kirche, gehalten von Pfarrerin Susanne Munzert. Höhepunkt des Besuches: Nachdem unsere Organistin, Christa Klughardt, die technischen Daten der Orgel dargelegt hatte, gab Beatrice Höhn, Dekanatskantorin in Neumarkt (Bild l. unten), auf eben dieser Orgel ein kleines Konzert, beginnend mit einem Concerto von Joh. Gottfried Walter (17.-18. Jhdt.) über Leon Boéllmann (Prière à Notre Dame) bis hin zu Christian Heinrich Rinck und seinem Konzert F-Dur (18./19. Jhdt.). Nach einer Zugabe und viel Applaus bedankte sich namens der Radler Klaus Eifler für die nette Gastfreundschaft, kündigte gleich die nächste Radltour für 2019 an und verließ mit einem Dank von Pfarrerin Susanne Munzert für den Besuch mit seinen Radlfreunden und einem Kirchenführer den Kirchhof Richtung Brückkanal.

Ein Leben gehalten von Gott

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30 Damen und Herren trafen sich am Muttertag (15.5.) bei herrlichem Sonnenschein, um ihre verschiedenen Jubelkonfirmationen zu feiern. Begleitet von den Klängen der Glocken und des Posaunenchores zogen die Jubilare mit Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer i.R. Franz Winter in die festlich geschmückte Martin-Luther-Kirche ein. Nach einem Rückblick auf die guten und schlechten Zeiten der Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden schloss die Pfarrerin: Letztlich sei das ganze Leben gehalten von Gott, vom Kreuz, von Christus und seinem Versprechen, dass seine Jünger nicht allein seien, dass er der gute Hirte sei. Nach einem Segen und dem gemeinsamen Abendmahl verbrachten die 30 Jubilare später noch einen schönen, wohl unvergesslichen Tag.

 

Bunter Melodienstrauß zum Muttertag

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Christa Klughardt, Organistin der Martin-Luther-Kirchengemeinde, war ein Benefizkonzert zu verdanken, das in Erinnerung bleiben wird, weil es den Zuhörer mitnahm auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen.

Die Organistin, deren Hobby schon bald zu ihrem Beruf wurde, die in vielen Kirchen des Dekanates Orgel spielt und darüber hinaus in verschiedenen anderen Gruppen ganz andere Musik macht  - und auch singt, begleitete ihre mitwirkenden Musikerinnen auf der Orgel ebenso dezent  wie vernehmlich erklingend. Denkbar schwierig bei einem Musikinstrument, dass schnell jedes andere übertönt. Maresie Schmid, Violinistin und mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, ist seit 1991 Konzertmeisterin im „Collegium Noricum Nürnberg“. Warum sie so erfolgreich in verschiedenen Streichquartetten auftritt, bewies sie insbesondere bei den volkstümlichen Liedern, angefangen bei dem ganz stimmungsvollen „Amazing Grace“ bis hin zu den virtuosen russisch-ungarischen Tänzen. Eine von mehreren Besonderheiten: Die kurze, aber sehr eingängliche “Sicilienne“ von Maria Theresia von Paradis (1759-1824). Evelyn Ebert, die dritte der drei Musikerinnen, unterrichtet in Neumarkt Querflöte und Fagott und leitet das Orchester „Kunterbunt“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung musizieren. Allein das Fagott vom Aufbau und von der Funktion zu beschreiben ist besonders schwierig. Geschweige denn, das Instrument zu spielen. Wie viele unterschiedliche Klangfarben Frau Ebert dem Instrument entlockte, ist für einen Laien, der das Fagott für eher „grob“ hält, beeindruckend. So zum Beispiel bei dem auch so genannten „Kleinen Stück“ von Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755). Bleibt abschließend zu diesem Konzert nur die Feststellung, dass es dem Publikum, aber auch den Musikerinnen, viel Spaß gemacht hat. NP

 

Ein Gottesdienst mit viel Gesang

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Viele Lieder, von Organistin Alice Graf auf der neuen Orgel eindrucksvoll gespielt und von der Gemeinde gesungen, bestimmten den Sonntag "Kantate" am 29. April, den Frau Graf und Pfarrerin Susanne Munzert ganz bewußt zum Gottesdienst des Gesanges erklärt hatten: "Jesus und Gott klingen gemeinsam", sagte die Pfarrerin und fügte hinzu: "Beide sind im Einklang. Sie wollen uns helfen wie Jesus etwa dem Blinden Bartholomäus. Wir singen gemeinsam die Melodie Gottes, die uns trägt", endete Frau Munzert. Selbst das Glaubensbekenntnis lautete anders als sonst: "Wir glauben an Gott, Schöpfer von Klang und Musik...Wir glauben an Jesus Christus, in dem Gott sein Lied für die Welt neu angestimmt hat...Wir glauben an den heiligen Geist, der Stummes zum Klingen bringt..." Nach diesem so klangvollen Gottesdienst trafen sich Pfarrerin, Kirchenvorstand und ganz neue Kirchengemeindebesucher zum Gespräch im Gemeindehaus. Gespräch auch über den neuen Kirchenvorstand und seine Zusammensetzung. Am 21. Oktober wird der neue Vorstand gewählt. Daran erinnerte Kirchenvorstand Susanne Winter, die jedem Gottesdienstbesucher einen kleinen selbst gebackenen Fisch-Keks schenkte.

 

 

Wieder Besuch von den GospelVoices

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Am Sonntag, den 22. April, besuchten erneut die GospelVoices (Bild) aus Neumarkt zusammen mit Christa Klughardt, die auch die Orgel spielte, den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Liturgisch beging Prädikantin Ursula Gräfin Praschma den sogenannten Sonntag "Jubilate" mit dem Hinweis auf den Weinbstock und die Reben: Für den, der daran glaubt, hat der Tod seine Endgültigkeit verloren. Neu zu werden ist möglich, auch hier und heute. Wer an dieser Hoffnung festhält, dem wächst Stärke zu. Denn wie der Weinstock seinen Trieben Kraft gibt, so haben auch Christen ihren Halt in Christus und können sich immer wieder zum Leben rufen und erneuern lassen. Zu diesem "Jubilate" - "Jubelt" passte die Musik der GospelVoices, die von "I will sing Halleluja" bis zu "We shall overcome" für eine fröhliche, stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Viel Applaus nach dem Schlusssegen und die eine oder andere Zugabe lassen darauf hoffen, dass der Chor bald mal wieder nach Schwarzenbruck kommt.