Trauerfall / Beerdigung

Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren.
Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das ist meist eine schmerzhafte Erfahrung. Doch wir müssen diese schweren Wege nicht alleine gehen, Gott verlässt uns gerade dann nicht.

Gott ist selbst Mensch geworden. Jesus Christus hat sich Kranken und Sterbenden zugewandt und ist selbst einen qualvollen Tod gestorben. Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Das heißt für uns Menschen: Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort über uns. Gottes Liebe ist stärker und reicht über den Tod hinaus zu einem Leben in Frieden bei Gott.

Und auch Ihre Gemeinde lässt Sie und Ihre Angehörigen auf dem letzten Weg nicht allein, bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie in dieser Zeit eine Begleitung durch Ihre Pfarrerin oder ein anderes Gemeindemitglied wünschen.

Der Hospizverein im nahegelegenen Rummelsberg bietet ebenfalls für Sie und Ihre Angehörigen seine Unterstützung an. https://hospizverein.rummelsberger-diakonie.de/

Wenn ein Angehöriger / eine Angehörige von Ihnen gerade gestorben ist, gibt es auch die Möglichkeit, dass die Pfarrerin eine Aussegnung am Sterbeort vornimmt.

Bitte wenden Sie sich im Sterbefall über Ihren Bestatter oder direkt an uns, um den Termin für die Bestattung und das vorausgehende Gespräch mit der Pfarrerin zu vereinbaren.

Im Folgenden haben wir weitere Informationen für Sie zusammengestellt:

Gottesdienst und Beisetzung: In unserer Kirchengemeinde beginnen die Bestattungen in unserer Kirche mit einem Gottesdienst. Dann folgt die Beerdigung des Sarges bzw. der Urne auf dem nebenanliegenden Friedhof.
Auf Ihrem Wunsch hin kann auch gesondert eine Trauerfeier mit dem Sarg in der Kirche stattfinden. Dieser wird dann vom Bestatter in das Krematorium überführt. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Friedhof statt. Auch dabei begleitet Sie unsere Pfarrerin gerne mit einer christlichen Abschiedsliturgie.

Kosten: Die Kasualgebühr (u.a. für Mesnerin, Organsit/in) beträgt € 60,-.

Mitgliedschaft: In der Regel ist es erforderlich, dass der / die Verstorbene Mitglied der evangelischen Kirche war. Die Pfarrerin kann nur im Einzelfall anders entscheiden, dafür melden Sie sich bitte bei uns.

Beerdigungsspruch: Der Beerdigungsspruch ist ein Satz aus der Bibel, der über dem Gottesdienst als Trost und Zuspruch stehen soll.
Vielleicht hatte der / die Verstorbene einen Bibelvers, der sie / ihn durch das Leben begleitet hat? Oder Sie selbst haben einen Satz, der Sie gerade in dieser Situation anspricht, weil er Ihnen passend für Ihren / Ihre Verstorbenen scheint oder Ihnen persönlich in Ihrer Trauer hilft? Manchmal wählen die Familien auch den Konfirmation- oder Trauspruch Ihres / Ihrer Verstorbenen. Wir helfen aber auch gerne bei der Auswahl.

Unterlagen: Spätestens zum Gottesdienst benötigen wir die Sterbeurkunde Ihrer / Ihrer Verstorbenen

Vorgespräch: Zur Vorbereitung der Beerdigung trifft sich unsere Pfarrerin mit Ihnen, um die Gestaltung des Gottesdienstes zu besprechen. Dabei geht es auch ganz zentral um das Leben und die Person der / des Verstorbenen. Umso persönlicher kann Ihre Pfarrerin den Gottesdienst gestalten.

Totengedenken: Am Ewigkeitssonntag (Sonntag vor dem 1. Advent) gedenkt die Kirchengemeinde all ihrer Verstorbenen. In besonderer Weise stellt sie dabei die Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres unter ihre Fürbitte. Während des Gottesdienstes werden die Namen dieser Personen vorgelesen und Kerzen angezündet. Ein berührender und ganz besonders gestalteter Gottesdienst.

Hier finden Sie weitere Hinweise und Informationen:https://bestattung.bayern-evangelisch.de/