Kindergarten

Es ist schön, Freunde zu haben

Fröhlichkeit, Spaß und viele Lieder standen im Mittelpunkt des kurzen Kindergottesdienstes (Bild), in dem die Kleinen der evangelischen Kindertagesstätte das Neue Jahr begrüßten. Gemeinsam mit Pfarrerin Susanne Munzert und der Handpuppe Gerrit stellten sie fest, dass es schön und wichtig ist, Freunde zu haben. Dass Jesus auch ein solcher Freund ist. Und dass man zusammen schöne Sachen machen kann. Schließlich wurde das "Vater unser" gebetet und die Pfarrerin erteilte ihren Segen. Was ein Segen ist? Ein Segen ist ein Zeichen, dass Gott unser Freund ist, so Frau Munzert.

Musik

Gipfelwerk der romantischen Kirchenmusik 

 

War das Neujahrskonzert des letzten Jahres musikalisch besonders festlich gewesen und hatte Höhepunkte der barocken Musik geboten, stellte in diesem Jahr der Auftritt von Schwarzenbrucker Kantorei, Solisten und dem Oratorien-Orchester Mittelfranken einen starken Kontrast dar.

Die Besucher der auch in diesem Jahr wieder sehr gut besuchten St. Joseph-Kirche erlebten zu Beginn die weltberühmte Serenade Nr. 13 für Streicher, KV 525 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), besser bekannt unter der „Kleinen Nachtmusik“. Die Serenade wurde im August 1787 abgeschlossen, etwa gleichzeitig mit dem zweiten Akt von Don Giovanni, einem nicht minder berühmten Meisterwerk der Operngeschichte. Das Wunderkind Mozart, infolge seines unglaublichen Schaffens von Opern, Sinfonien, Liedern und Messen zu seiner Zeit an allen Höfen Europas bekannt, hat die Aufführung seiner Serenade selbst nicht mehr erlebt.

Warum wurde die kleine Nachtmusik so berühmt? Sie ist einfach, aber nicht simpel, von Mozart mit wunderbarer Leichtigkeit gefertigt, „mit drei/vier Harmonien schafft er einen ganzen Satz“, schrieb einmal der Mozartexperte Ulrich Konrad. Und mit genau dieser Leichtigkeit trug das mittelfränkische Oratorien-Orchester, zum ersten Mal in Schwarzenbruck zu Gast, die Streicher-Serenade vor, wobei sie keineswegs leicht zu spielen ist, nur so klingt. Durch das Orchester unter dem Dirigat von Manfred Meier-Appel wunderbar harmonisch ausgereift ist übrigens nicht bekannt, woher die Serenade ihren Namen trägt. Zur „Ikone“ der klassischen Musik wurde sie erst 1939 durch den gleichnamigen deutschen Spielfilm.

 

 

Auch in diesem Jahr wieder ein musikalisch festlicher Höhepunkt: Das Neujahrskonzert mit der Schwarzenbrucker Kantorei, dem Oratorien-Orchester-Mittelfranken und Solisten, die mit ihren Stimmen dem Konzert immer wieder eine besondere Note geben.    

Foto: Privat

 

Kindergarten

Vorweihnachtsfeier mit vielen Liedern

In einer Vorweihnachtsfeier haben die Kindergartenkinder neben der Weihnachtsgeschichte, etwas übertragen auf die heutige Zeit, viele ihnen gut bekannte Wweihnachtslieder gesungen (Bild): "Ein heller Stern hat in der Nacht" schallte es durch die gut besuchte Martin-Luther Kirche. Pfarrerin Susanne Munzert erinnerte in einer kurzen Andacht, dass an Weihnachten der Heiland geboren worden sei, dass deswegen die Gewalt nicht das letzte Wort habe. Und der Geburtstort Christi stehe für Weihnachten. So sangen die Kleinen auch zum Schluss: "Lasst uns nach Bethlehem gehen..."

Ökumene

Zurück zur Menschlichkeit

Die ökumenische Adventsandacht am 9. Dezember, konzipiert vom ökumenischen Arbeitskreis, war in diesem Jahr geprägt von vier schönen, aber auch schmerzhaften Geschichten, passend zu Advent und Weihnachten. So erzählte zwischen Liedern wie „O Heiland reiß´ die Himmel auf“ Joachim Nunner die Geschichte von den Männern, die nachts an eine Hauswand „Ausländer raus“ sprühen. Plötzlich kommt Bewegung in die Stadt: Kakaopäckchen wollen zurück nach Westafrika, der Kaffee nach Lateinamerika, Ananas und Bananen nach Südafrika. Eben zurück in ihre Heimat. Pelzmäntel, Gold, Edelsteine verlassen Deutschland, die Weihnachtsgänse fliegen nach Polen, Öl und Benzin fließen gen Osten. Nach drei Tagen war nichts Ausländisches mehr im Land. Nur Maria, Josef und das Kind waren geblieben. „Wir bleiben“, sagte Maria, „wenn wir aus dem Land gehen – wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, den Weg zurück zu Vernunft und Menschlichkeit?“

Joachim Nunner las das Märchen von den Waren vor, die alle in ihre Heimat zurückkehren. Fotos alle: NP

Musik

Advents- und Weihnachtslieder

Den Gottesdienst am 3. Adventssonntag gestaltete die Kantorei Schwarzenbruck musikalisch besonders festlich: Zwei Choräle aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach sowie die alten Weihnachtslieder „Es ist ein Ros´ entsprungen“ und „In dulci jubilo“ ließen das nahende Fest erahnen.

Am Abend sangen Eltern und ihre Kinder auf Einladung der Organistin Alice Graf bei Kerzenschein und Lebkuchen Weihnachtslieder im evangelischen Gemeindehaus. Zwischendurch las Pfarrerin Susanne Munzert Gedichte und Geschichten vor (Bild, im Hintergrund Alice Graf)), erzählte zum Beispiel von der in Schweden besonders verehrten heiligen Lucia.

 

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