Konzert

Don-Kosaken in der Martin-Luther-Kirche

Foto: Engels Konzertbüro

Schwarzenbruck.- Ein Don-Kosaken-Chor mit sieben Sängern wird am Freitag, den 17. März um 19.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew  (Bild 3.v.r.) zu verdanken hat: Singend zu beten und betend zu singen. Chorgesang und Soli in stetem Wechsel - Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre. Die Karten kosten im Vorverkauf 19 Euru, an der AYbendkasse 22 Euro. Vorverkaufsstellen sind die Christophorus-Apotheke (Tel. 09128-13800) und das evangelische Pfarramt. (Tel.: 7785)

Kirchenmusik

Musikalische Abwechslung

Foto: NP

Den Gottesdienst am 5. März bereicherte neben unserer Organistin Christa Klughardt ein Gast: Evelyn Ebert (l.). Mit ihrer Querflöte spielten die beiden Damen zusammen anfangs die "Sinfonia in B-Dur" von Johann Christian Bach, später "Chorale St. Antoni" von Joseph Haydn und  schließlich das "Adagio" aus BWV 1020 von Johann-Sebastian Bach. In einer Zeit ohne richtige Orgel eine schöne musikalische Abwechslung, die den Gottesdienst abrundete.

Gottesdienst zum Weltgebetstag

Vertraue darauf, dass Gott Dir hilft...

Fotos: NP

Im Gottesdienst zum Weltgebetstag, gehalten am 3. März in der katholischen St. Josef-Kirche, standen philippinische Frauen und Mädchen im Mittelpunkt, die aus ihrem zum Teil erschütternden Leben erzählten: Keine oder sehr schlecht bezahlte Arbeit, das Leben einer Tagelöhnerin im Zuckerrohranbau, wenig Einkommen, kein eigenes Land, der Kampf um ein menschenwürdiges Leben. Taifunopfer, die trotz Milliarden Spendengeldern keine Hilfe erhielten. Begleitet von der Musicband "Music for Heaven", die philippinische Lieder spielte, erzählte, dazu passend, das Evangelium von dem Weinbaubesitzer, der allen Arbeitern den gleichen Lohn zahlt, gleich, was sie ihre Arbeit aufnehmen. Das Resumee - Die letzten werden die Ersten sein. Dazu in einer Kurzpredigt Pfarrerin Gabriele Gerndt aus Rummelsberg: Wo erleben wir heute Großzügigkeit, gerechtes Handeln? Sie forderte die Gottesdienstbesucher auf, einige Minuten über das Thema "Fainess" miteinander zu sprechen. Und schloss:  "Vertraue darauf, dass Gott dir hilft." Indem eine der Weltgebetstagsfrauen kleine Tütchen mit Reis verteilte, beteten alle: "Gott wir bringen dir diesen Reis. Er ist ein Zeichen deines befreienden Geistes. Lass dir Früchte deines Geistes in uns reifen, damit Gerechtigkeit wächst..." Abschließend übergaben die Damen von St. Josef denen aus Rummelsberg die Weltgebetstagskerze.

Weltgebetstag

Was ist denn fair?

Infoabend zum Weltgebetstag im katholischen Pfarrheim

Fotos: NP Viele Frauen interessierten sich für den Info-Abend.

Die Philippinen sind ein ganz bemerkenswertes Land: Es besitzt als ein Archipel im Pazifischen Ozean über 7000 Inseln; von keinem anderen Staat arbeiten so viele Menschen im Ausland; und neben dem Vatikanstaat ist es das einzige Land weltweit, in dem Ehescheidungen gesetzlich verboten sind.  Frauen der Philippinen haben in diesem Jahr die Liturgie für den Gottesdienst zum Weltgebetstag konzipiert, der weltweit am 3. März gefeiert wird. So stellte auch das bewährte Schwarzenbrucker Weltgebetstags-Team, bestehend aus den Damen der katholischen Pfarrei sowie den evangelischen Kirchengemeinden Schwarzenbruck und Rummelsberg, im Rahmen eines bunten Programmes den südostasiatischen Inselstaat vor. Malerische Landschaften, riesige Wälder mit etwa 10.000 Baum-, Strauch- und Farnarten, die jedes Jahr Millionen von Touristen anziehen, sind genauso zu finden wie Großstädte mit Wolkenkratzern und Slums. Knapp die Hälfte der etwa 345 Tausend Quadratkilometer Fläche wird landwirtschaftlich genutzt: Mangos, Kokosnüsse, Bananen, Ananas, Zuckerrohr. Von letzterem sind die Philippinen einer der zehn wichtigsten Erzeuger weltweit. Und dann natürlich Reis – die berühmten Reisterrassen von Ifugao, die schon vor über 2000 Jahren angelegt wurden, gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. So gab es in einer kleinen Pause des Informationsabends zwar keinen Reis, aber neben Wasser auch Tee, kleine Schokoladenküchlein und Kokoskuchen als philippinische Spezialitäten zum Probieren. „Was ist denn fair?“ - Das Motto des diesjährigen Weltgebetstages spricht genau die Lebenssituationen der Menschen an.

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