Kindergottesdienst 17.5.2020 "Wer kann meine Wunden heilen"

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Sie brauchen folgendes Material:

  • Kerze
  • Streichhölzer
  • Für Geschichte:
    • Steine
    • Figuren in verschiedenen Größen
    • Königsfigur
    • Schwarze Tücher
    • Gelbes Tuch
    • Weißes Tuch als Untergrund
  • Basteln
    • Deckweiß
    • Dunkle Farbe
    • Helles Kartonpapier
    • Pinsel
  • Wiedergabegerät für Lieder

 

Kindergottesdienst 17.5.20

„Wer kann meine Wunden heilen“

 

Vor dem Godi Hoffnungsbild Schritt 1: Die Kinder bekommen Karten aus weißem/hellem Tonpapier. Darauf malen sei mit Deckweiß Hoffnungsbilder: Haus, Baum Blumen, lachendes Gesicht, fröhliche Kinder, aufgehende Sonne o.ä. Eventuell schreiben die Kinder einen Satz dazu, wie z.B. „Gott hält zu uns“, „Gott ist treu“…

Das Deckweiß hat nun Zeit bis zum zweiten Schritt zu trocknen.

 

Kerze anzünden

 

Lied:

Ich lobe meinen Gott, der aus der tiefe mich holt

ODER

Gottes Liebe ist wie die Sonne

 

Schritt 2: Jetzt wird die ganze Karte mit schwarzer Tusche übermalt.  Trocknen lassen

 

Smiley-Runde:

„Wie geht es mir heute? Was war nicht so gut, was finde ich toll?"

 

Geschichte ODER Schreiübung (Siehe unten):

Jerusalem - Die Stadt Jerusalem war eine mächtige Stadt. Eine starke Mauer zog sich um die vielen Häuser.

Mit groben Steinen wird nach und nach eine „Stadtmauer“ aufgebaut.

Jerusalem lag hoch auf einem Berg.

Von her aus hat der König über das Land geherrscht.

Königsfigur in die „Stadt“ stellen.

Viele Menschen haben in Jerusalem gewohnt. Auf dem Berg und hinter den Mauern haben sie in Sicherheit gelebt.

Weitere große und kleine Figuren hineinstellen.

Die Stadt Jerusalem war eine prächtige Stadt. Den Menschen ist es gut gegangen. Und hier stand der Tempel, das Haus Gottes.

Gelbes, rundes Tuch zusammenknüllen und in die Stadt legen.

Dort haben die Israeliten mit Gott geredet.

Viele Menschen sind zum Tempel gekommen. Sie haben gebetet und gefeiert. „Gott ist bei uns“ haben sie gesagt.

 

Die Feinde – Doch dann sind starke Feinde gekommen. Die Soldaten haben Jerusalem zerstört. Sie haben die Mauer zerstört.

Viele Menschen sind gestorben.

Mauer umwerfen und einige Figuren umkippen.

Jetzt ist alles kaputt.

Wo sollen die Kinder spielen?

Wo können sie noch etwas lernen?

Alle Menschen haben Hunger.

Es gibt kaum Brot.

Die Kinder jammern.

„Wir haben Hunger und Durst.“

 

Die Eltern können ihnen nicht helfen.

Nach und nach schwarze Tücher um die „Stadt“ legen.

Die Menschen weinen und klagen: „Ach, du heilige Stadt Jerusalem, wem gehts so schlecht wie dir? Niemand kann dich trösten.
Deine Not ist riesig wie das Meer.
Gott wo bist du?

Gott, wann hilfst du uns?“

 

Gott hilft – Da erinnern sich die Menschen: „Gott hat uns früher geholfen. Wir waren in Not und er hat uns gerettet. Jemand war Krank und Gott hat ihn gesund gemacht. Jemand war in Gefahr und Gott hat ihn beschützt.“

Gelbes Tuch ein wenig „herauszupfen“.

„ist Gott nicht immer noch bei uns?

Hat er uns nicht immer noch lieb?“

 

Die Leute singen immernoch traurige Lieder:

„Ach, du heilige Stadt Jerusalem, wem geht es so schlecht wie dir?“

Die Kinder jammern immer noch:

„Wir haben Hunger und Durst.“

 

Aber nun singen sie auch ein anderes Lied:

Nach und nach, wie die aufgehende Sonne, das Gelbe Tuch halbkreisförmig um die „Trümmersteine“ und die dunklen Tücher breiten.

„Gott ist bei uns. Er hat uns nicht vergessen.

Wir sind in großer Not.

Aber Gottes Güte macht, dass wir noch am Leben sind.

Es ist noch nicht alles vorbei.

Gott ist barmherzig und das hört nie auf.

Das ist jeden Morgen neu.

Gott ist treu ohne Ende.

Gott ist für uns da.

Gott, wir vertrauen dir. Hilf uns!“

 

Frank Wiedmann

 

Alternativ Schreiübung:

Zu den Kindern sagen: „Manchmal möchte man einfach schreien. Ganz laut und aus vollem Halse alles herausschreien, was man so fühlt.

kennt ihr das auch? Wann geht es euch so?

-

„Wollen wir es mal ausprobieren? Denkt jetzt an alles, was schlimm ist in eurem Leben, an alles, was ihr nicht leiden könnt, was euch ärgert, was euch weh tut.

Wenn ich den Arm hochebe dürft ihr so laut schreien, wie ihr könnt. Wenn ich den Arm Senke, ist es sofort Schluss. Und los!“

Austausch: „Wie ging es euch damit? Was passiert mit einem, wenn man schreit?“

 

Lied:

Das wünsch ich sehr“  (Siehe Link in der E-Mail)

Das wünsch ich sehr,

dass immer einer bei mir wär,

der lacht und spricht:

"Fürchte dich nicht!"

 

Schritt 3 Wenn die Tusche trocken ist, wird das Bild unter fließendem Wasser, „ausgewaschen“. Auf den Flächen und Deckweiß hält sich die schwarze Tusche, das Deckweiß löst sich ab und das gemalte Bild wird sichtbar. Aus dem Dunkel strahlt also die Hoffnung neu auf.

 

 

Vaterunser:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Matthäusevangelium 6,9-13

 

KiGo-Segen

Wir fassen uns an den Händen und sprechen:

Wir geben uns die Hände,

weil Jesus Christus bei uns ist.

Wir geben uns die Hände

und wünschen uns Frieden.

Wir geben uns die Hände

und wünschen uns Freude.
Wir geben uns die Hände

weil Jesus Christus mit uns geht.

Der Herr Segne uns und behüte uns

Und schenke uns Frieden

 

Kerze auspusten

Ende